Nicht jeder Fehler bei Massenentlassungsanzeige macht Kündigungen unwirksam

Eine fehlerhafte Massenentlassungsanzeige führt nicht zwangsläufig zur Unwirksamkeit von ausgesprochenen Kündigungen. Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass entscheidend ist, ob der Fehler den Zweck des Anzeigeverfahrens beeinträchtigt.
Basketballturnier auf Kreuzfahrtschiff kein Arbeitsunfall

Wer sich bei einem freiwilligen Basketballturnier auf einem Kreuzfahrtschiff verletzt, kann sich nicht ohne Weiteres auf den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung berufen. Das hat das Sozialgericht Hannover im Fall eines Schiffsarztes entschieden.
Whistleblower-Fall: Kündigung eines Chefjustiziars wirksam

Geht ein Chefjurist eines Unternehmens einem Whistleblower-Hinweis nicht ordnungsgemäß nach, kann dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Das Arbeitsgericht (ArbG) Offenbach hat entschieden, dass die ordentliche Kündigung eines General Counsel wirksam sein kann.
Niederlage für Schiedsrichter-Assistenten

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass ein Schiedsrichter-Assistent in der 3. Fußball-Liga kein Arbeitnehmer der DFB Schiri GmbH ist. Ein Assistent, der in dieser Spielklasse nicht zum Einsatz kam, hatte wegen Diskriminierung geklagt. Für den Fall sind die Arbeitsgerichte nicht zuständig.
Tätigkeit in mehreren Ländern: EuGH nennt Kriterien für anwendbares Recht

Wenn ein Arbeitnehmer seine Tätigkeit in mehreren Staaten erbringt, kann es bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen fraglich sein, welches Recht anwendbar ist. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt Kriterien aufgestellt.
Kaffee getrunken, verschluckt, gestürzt: Arbeitsunfall

Wenn ein Arbeitnehmer sich beim Kaffeetrinken am Arbeitsplatz verschluckt und daraufhin stürzt und sich verletzt, kann das einen Arbeitsunfall darstellen. Das hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt entschieden.
