Unternehmensnachfolge – In gute Hände abzugeben

Strategie & Management  Unternehmensjurist

Unternehmensnachfolge – In gute Hände abzugeben

Autor: Harald Czycholl | Ausgabe: 2/2019

Einen passenden Nachfolger für ihre Firma zu finden, treibt viele Familienunternehmer um. Steuerlich und juristisch gilt es dabei, einige Hürden zu umschiffen. Wichtig ist ein vertrauensvolles Verhältnis innerhalb der Familie – und rechtzeitiges Handeln.

Strikte Kundenorientierung – das hat die Optikerkette Fielmann groß gemacht. Das 1972 in Cuxhaven gegründete Unternehmen ist heute mit Abstand Marktführer in seiner Branche. Gründer Günther Fielmann, der mittlerweile mehrfacher Milliardär ist und dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, hat so langsam damit begonnen, sich mit dem Ruhestand zu beschäftigen: Anfang Februar gab er sein Amt als Vorstandsvorsitzender ab und legte die Geschicke der Fielmann AG in die Hände seines 29-jährigen Sohnes Marc, der zuvor für einige Monate eine Doppelspitze mit seinem Vater gebildet hatte.

Die Unternehmensnachfolge bei Fielmann folgt einem durchdachten Plan: Mit einer Umschichtung von Firmenanteilen hatte Günther Fielmann bereits vor über sechs Jahren den langfristigen Familieneinfluss gesichert. Er gründete kurzerhand eine Familienstiftung und machte sie zum Hauptaktionär. „Die Fielmann-Familienstiftung hat die Aufgabe, die Unabhängigkeit des Unternehmens sicherzustellen“, so Fielmann. Auf diese Weise solle sein Lebenswerk gegen feindliche Übernahmen abgesichert werden. „Das Unternehmen Fielmann ist am besten in Familienhand aufgehoben.“

Mit ausgeklügeltem Zeitplan und einer klaren Strategie

Zu den genauen juristischen Hintergründen wollte das Unternehmen sich zwar nicht äußern, klar aber ist: Der Brillenmogul ist bei der Planung der Unternehmensnachfolge vorbildlich vorgegangen. Schrittweise hatte er seinem Sohn mehr Verantwortung übertragen und zugleich die finanzielle Seite wasserdicht geregelt. Die Übertragung folgte einem ausgeklügelten Zeitplan und einer klaren Strategie. Und das ist bei der Nachfolgeplanung besonders wichtig, meint Prof. Dr. Clemens Engelhardt, Rechtsanwalt und Partner in der Kanzlei trustberg LLP in München und Professor für Wirtschaftsrecht an der FOM München. Wann genau das Zepter übergeben und wie die optimale Übergangszeit der Zusammenarbeit gestaltet werde, müsse „rechtzeitig beschlossen und dann auch gelebt werden“, so Engelhardt, der selbst mehrere Jahre als Unternehmensjurist für eine Münchener Familienstiftung tätig war. In dieser Hinsicht kann Fielmann sicherlich als Vorbild für andere Unternehmen dienen, die mit ähnlichen Fragestellungen konfrontiert sind.Das Thema Unternehmensnachfolge bewegt die deutsche Wirtschaft immer stärker, zeigt der jüngste „DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge“, der Anfang des Jahres veröffentlicht wurde. Demnach haben 47 Prozent der Senior-Unternehmer hierzulande, die demnächst den Staffelstab an einen Nachfolger übergeben wollen, noch keine passende dafür gefunden.

Wenn es schnell gehen muss…

Zusammenfassung

Viele Senior-Unternehmer tun sich bei der Suche nach einem passenden Nachfolger schwer.

Eminent wichtig ist es, frühzeitig mit der Nachfolgeplanung anzufangen und von Beginn an alle Beteiligten miteinzubeziehen.

Eine ungeplante Übertragung des Unternehmens aufgrund des Todes des Alteigentümers, ohne dass dieser entsprechende Vorkehrungen getroffen hat, sollte man unbedingt vermeiden.

Steht innerhalb der Familie kein geeigneter und williger Nachfolger zur Verfügung, kann auch der Verkauf oder die Verpachtung des Unternehmens eine Option sein.

Eine Familienstiftung bietet sich als Nachfolgelösung an, wenn der Bestand des Unternehmens im Vordergrund steht und Entscheidungen hierüber nicht den Erben überlassen werden sollen.

Gerade Familienunternehmen müssen darauf achten, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten optimal für sich zu nutzen. Steuerliche und juristische Beratung sind daher sinnvoll.

Wichtig ist es, eine Regelung zu finden, die es dem Alteigentümer ermöglicht, weiterhin seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dies kann durch eine Minderheitsbeteiligung, aber auch mittels Nießbrauch geschehen.

Prof. Dr. Mario Geißler

„Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens kann durch eine Unternehmensnachfolge nicht nur gesichert, sondern auch gesteigert werden.“

Prof. Dr. Mario Geißler
Junior-Professor für Entrepreneurship, Technische Universität Chemnitz

Die potenziellen Nachfolger zögern der DIHK-Erhebung zufolge vor allem aufgrund von ungeklärten Fragen bei der Anwendung des neuen Erbschaftsteuerrechts (25 Prozent). Entmutigend würden daneben der Fachkräftemangel und die zunehmende Bürokratie wirken, heißt es in dem Report. Eine weitere Hürde sind nicht zuletzt die emotionalen Schwierigkeiten, die 36 Prozent der befragten Senior-Chefs damit haben, ihr Lebenswerk loszulassen. Dabei gilt gerade in Zeiten rasanter Digitalisierung: Wird zu lange mit der Nachfolge gewartet, werden hier oft wichtige Trends verpasst. Die Nachfolgegeneration sei „mit neuen Technologien und Arbeitsweisen groß geworden, oft hervorragend und international ausgebildet – und vor allem weiß sie, wie die nächste Mitarbeitergeneration tickt, weil sie dazu gehört“, erklärt Uwe Rittmann, Leiter Familienunternehmen und Mittelstand bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

„Auch wenn es im Einzelfall schwerfällt: Ich kann den aktuellen Entscheidern nur empfehlen, gute Nachfolger früh und intensiv einzubinden, frischen Wind zuzulassen und Althergebrachtes zu hinterfragen.“ Generell zeige sich, dass die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens „durch eine Unternehmensnachfolge nicht nur gesichert, sondern auch gesteigert werden kann“, sagt Prof. Dr. Mario Geißler, der eine Junior-Professur für Entrepreneurship an der Technischen Universität Chemnitz innehat. Ein solcher Einschnitt geht oftmals auch mit einem kulturellen Wandel im Unternehmen einher. „Mit dem Wechsel an der Führungsspitze gibt es die Möglichkeit, das Unternehmen auch strategisch neu auszurichten“, so Geißler. Gerade in aktuellen Marktumfeldern und den vielschichtigen Veränderungen dürfe das Unternehmen der Vorgängergeneration nicht nur verwaltet werden. „Vielmehr ist es eine Chance für die nachfolgende Generation, eigene Akzente zu setzen und eine glaubwürdige sowie vertrauensvolle Führungsrolle im Unternehmen zu entwickeln“, erklärt Geißler.

Jede Veränderung gelinge dabei leichter, wenn sie gut kommuniziert und mit nachvollziehbaren Gründen versehen werde, sagt Wirtschaftsanwalt Engelhardt. „Mit Blick auf die Digitalisierung erlebe ich, dass die Nachfolgegeneration das Thema ohnehin von sich aus treibt“, so der Nachfolge-Experte. „Hier kann es beispielsweise sinnvoll sein, dass die Nachfolgegeneration im der Übergabe bereits im Unternehmen die Innovationsbereiche leitet oder solche formt.“ Denn dies schaffe einerseits ein Verständnis für das Unternehmen – und andererseits werde der Schritt für die Mitarbeiter so leichter nachvollziehbar.

Möglichst frühzeitige rechtliche Beratung einholen

Eminent wichtig jedenfalls ist es, frühzeitig mit der Nachfolgeplanung anzufangen und von Beginn an alle Beteiligten mit einzubeziehen. Auch wenn die Ausgestaltung der Übergabe an sich meistens in die Hände externer Rechts- und Steuerberater gelegt wird, können hier von den Unternehmensjuristen entscheidende Impulse ausgehen. Eine ungeplante Übertragung Unternehmens, also eine solche, die aufgrund des Todes des Alteigentümers geschehen muss, ohne dass dieser entsprechende Vorkehrungen getroffen hat, „sollte unbedingt vermieden werden“, sagt Engelhardt. „Jeder Unternehmer sollte frühzeitig erbrechtliche und ähnliche Verfügungen treffen, aus steuerlichen Erwägungen.“

Aber es sind nicht nur die steuerlichen Fragestellungen, die hier eine Rolle spielen, sondern auch potenzielle Konflikte unter den Erben: Wenn die gesetzliche Erbfolge greift, könne es nämlich schnell zu Streitigkeiten kommen, warnt Michael Bastert, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in der Würzburger Steuerberatungskanzlei Dr. Kley. Das sei etwa dann der Fall, „wenn ein Erbe, der schon jahrelang in der Firma mitgearbeitet hat und als Nachfolger aufgebaut wurde, plötzlich nur zu gleichen Teilen am Unternehmen beteiligt ist wie seine Geschwister, die beruflich einen ganz anderen Weg eingeschlagen haben“. Klare, eindeutige Regelungen würden dazu beitragen, Streit zu vermeiden, der sowohl die Familie als auch das Unternehmen belasten kann, betont auch Dr. Dirk Schauer, Fachanwalt für Erbrecht am Stuttgarter Standort der Wirtschaftskanzlei CMS Deutschland. „Idealerweise wird der rechtliche Berater bereits in der Phase der Vorüberlegungen und nicht erst bei der anschließenden Umsetzung einbezogen.“ Es gelte, die Interessen der übergebenden und der nachfolgenden Generation herauszuarbeiten und in wirtschaftlich und steuerlich, aber auch rechtlich tragfähige Lösungen umzusetzen.

Wie eine solche Lösung aussieht, ist immer eine Frage des Einzelfalls. Steht innerhalb der Familie kein geeigneter und zugleich williger Nachfolger zur Verfügung, könne auch der Verkauf des Unternehmens an einen Dritten oder an eine im Unternehmen tätige, familienexterne Person eine Option sein, sagt Dr. Michael Schellenberger, Fachanwalt für Erbrecht am Stuttgarter Standort von CMS. „Die entgeltliche Veräußerung des Unternehmens kappt in der Regel die Verbindung zwischen und Unternehmen auf Dauer. Oftmals gibt es noch eine Übergangsphase, in der der Unternehmer noch in der Geschäftsführung verbleibt oder dem Unternehmen beratend zur Seite steht.“ Ertragssteuerliche Spielräume gibt es in diesem Fall gegebenenfalls dann, wenn der vereinnahmte Veräußerungserlös in einer Gesellschaftsstruktur verbleibt. „Hierfür können Umstrukturierungen vor der Umsetzung der Unternehmensnachfolge erforderlich sein“, so Schellenberger. Mitunter könne auch eine Verpachtung des Unternehmens Sinn machen, „wenn ein Verkauf oder eine unentgeltliche Übertragung aus bestimmten Gründen nicht möglich oder gewünscht sind“, sagt Steuerberater Bastert. Eine steuerneutrale Betriebsverpachtung im Ganzen setzt aber voraus, dass der Gewerbebetrieb im Wesentlichen vom Pächter so aufrechterhalten wird, dass der Verpächter diesen zu einem späteren Zeitpunkt – zumindest theoretisch – wieder übernehmen und fortführen kann.

Auf die Rechtsreform achten

Unter bestimmten Umständen ist im Zuge der Unternehmensnachfolge ein Rechtsformwechsel notwendig. Dies könne dann der Fall sein, wenn der Nachfolger eine persönliche Haftung ausschließen möchte oder etwa aufgrund von Minderjährigkeit ausschließen muss, sagt CMS-Anwalt Dr. Dirk Schauer. „Zum anderen lassen sich einzelkaufmännische Unternehmen nicht ohne Weiteres als Ganzes oder auf eine Mehrzahl von Personen übertragen. Durch einen Wechsel in die Rechtsform der KG, der GmbH & Co. KG oder der GmbH lassen sich diese Probleme verhindern.“

Auch um die Gewerblichkeit einer Betriebsaufspaltung abzusichern, kann ein Rechtsformwechsel angebracht sein. „Hier wird mit dem Rechtsformwechsel des Besitzeinzelunternehmens in eine GmbH & Co. KG die ungewollte Aufdeckung von stillen Reserven im Besitzunternehmen bei Verkauf der Betriebskapitalgesellschaft oder Übertragung von Anteilen an der Betriebskapitalgesellschaft erreicht“, erklärt Michael Bastert, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in der Würzburger Kanzlei Dr. Kley. Welche Gesellschaftsrechtsform die geeignete ist, muss im Einzelfall, nicht zuletzt auch unter steuerlichen Gesichtspunkten, entschieden werden.

Dr. Dirk Schauer

„Idealerweise wird der rechtliche Berater bereits in der Phase der Vorüberlegungen und nicht erst bei der anschließenden Umsetzung einbezogen.“

Dr. Dirk Schauer
Fachanwalt für Erbrecht, CMS Deutschland

Vertrauensvoller Verhältnis in der Familie pflegen

Um eine individuell passende Regelung zu finden, sei es wichtig, ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis in der Familie zu pflegen und frühzeitig Einigkeit über die Unternehmensnachfolge herzustellen, sagt Fritz Lang. Der Unternehmer 1990 gemeinsam mit einem Partner die Fachklinik Heiligenfeld im unterfränkischen Bad Kissingen gegründet. 2015 zog sich Lang weitgehend aus dem aktiven Geschäft zurück, von seinem 50-Prozent-Anteil an dem florierenden Klinikunternehmen übertrug er den Löwenanteil an seinen ältesten Sohn Michael Lang, der zugleich in die Geschäftsleitung aufrückte. Die anderen beiden Söhne und Unternehmensgründer Fritz Lang selbst halten eine jeweils gleich hohe Minderheitsbeteiligung. „Es war mir wichtig, dass alle beteiligt sind, aber dass Michael die Geschäfte führt und ihm niemand reinreden kann“, so der Senior-Unternehmer.

Ein solcher, von allen Beteiligten mitgetragener Übergang könne aber nur dann gelingen, wenn „alle mit offenen Karten spielen und ihre Wünsche und Vorstellungen klar äußern“, so Lang. „Wenn man das schafft, braucht man keinen Rechtsanwalt. Dann reicht ein notarieller Vertrag, der den Betriebsübergang regelt.“ Beratung sei trotz aller familieninternen Einigkeit vor allem in steuerlichen Belangen wichtig. „Man muss gerade als Familienunternehmen aufpassen, dass der
Staat nicht zu sehr die Hand aufhält und die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten optimal für sich nutzen“, sagt Lang. Für die Vererbung beziehungsweise Schenkung eines Unternehmens oder von Anteilen an Kapitalgesellschaften sieht das Erbschaftsteuergesetz bei Einhaltung einiger Voraussetzungen relativ großzügige Befreiungen vor, erklärt Steuerberater Bastert von der Kanzlei Dr. Kley. „Zu den Voraussetzungen gehört unter anderem, dass das übertragene Vermögen bestimmte Quoten an Verwaltungsvermögen, also nicht dem Hauptzweck des Betriebs dienendem Vermögen, nicht übersteigt.“ Zudem müssten nach dem Übertragungszeitpunkt bestimmte Lohnsummenregelungen für eine Dauer von fünf
beziehungsweise sieben Jahren eingehalten werden.

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“Beim Erwerb von Todes wegen kann auf Antrag die Erbschaftsteuer bis zu sieben Jahre gestundet werden“, so Bastert. Bei einem Erwerb von begünstigtem Vermögen über 26 Millionen Euro könne die Erbschaftsteuer sogar erlassen werden – allerdings unter ganz engen Voraussetzungen.

Auf den Lebensunterhalt des Alteigentümers achten

Bei allen juristischen und steuerlichen Optimierungsbemühungen gilt es aber auch zu bedenken, dass der ausscheidende Senior-Unternehmer auch weiterhin seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und dafür ein entsprechendes Einkommen benötigt. Die vom Bad Kissinger Klinikunternehmer Fritz Lang für sich behaltene Minderheitsbeteiligung sei ein übliches Konstrukt, um die finanzielle Absicherung der Alteigentümer sicherzustellen, sagt trustberg-Anwalt Engelhardt. „Es sollte genau überlegt werden, das Unternehmen vollständig oder nur teilweise veräußert beziehungsweise übertragen wird.“ Neben der finanziellen Absicherung orientiere sich daran auch die Einflussnahme der Alt-Generation. „Die Versorgung der übergebenden Generation kann aber auch durch Vorbehalt eines Nießbrauchs oder durch die Vereinbarung von Versorgungsleistungen sichergestellt werden“, ergänzt CMS-Experte Schellenberger.

Auch wenn man sich wie Brillenunternehmer Günther Fielmann bei der Nachfolgeregelung für eine Stiftungskonstruktion entscheidet, kann man sich in der Stiftungssatzung entsprechende Versorgungsleistungen einräumen lassen. Eine Familienstiftung biete sich „immer dann an, wenn der Bestand des Unternehmens im Vordergrund steht und Entscheidungen hierüber nicht den jeweiligen Erben – und deren Streitpotenzial – überlassen werden sollen“, sagt trustberg-
Wirtschaftsanwalt Clemens Engelhardt. Im Einzelfall könne eine Stiftungsstruktur auch steuerliche Vorteile bieten, ergänzt CMS-Erbrechtsexperte Dirk Schauer. Eine Stiftungsstruktur sei jedoch per se kein Steuersparmodell. „Der Stifter
muss sich vielmehr im Klaren darüber sein, dass er seine Beteiligung mit der Übertragung auf die Stiftung endgültig veräußert. Nachträgliche Änderungen an der Struktur sind nur eingeschränkt möglich.“ Es bedürfe daher einer weitsichtigen
Gestaltung, damit die Stiftung und das Unternehmen die nötige Flexibilität bewahren, um dauerhaft erfolgreich bestehen zu können.

Das Ziel, das bestehende Unternehmen für alle Zeit gegen Verkäufe und feindliche Übernahmen zu schützen, verfolgen viele Familienunternehmer. Schließlich ist die Firma meistens auch das Lebenswerk des Gründers, das dessen irdisches
Dasein möglichst lange überdauern soll. Nicht kurzfristig und sprunghaft zu handeln, sondern überlegt und nachhaltig, gehört zur DNA der allermeisten Familienbetriebe. Brillenkönig Fielmann bringt es auf den Punkt: „Familienunternehmer
denken vor allem langfristig.“

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