5.9_Produktsicherheit

16. & 20.11.2026 in digitaler Form

Lernziele

Der Lehrgang „Produktsicherheit & Produkthaftung 4.0“ vermittelt einen kompakten und praxisnahen Überblick über die EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853 und ihre Einordnung in das bestehende Rechtsgefüge. Dabei werden insbesondere die Schnittstellen zu zentralen Regelwerken wie der Product Safety Regulation, dem AI Act und dem Cyber Resilience Act beleuchtet.

Im Fokus stehen zudem neue Haftungsrisiken durch Software, Updates, KI-gestützte Produkte und vernetzte Systeme sowie die damit verbundenen erweiterten Offenlegungs- und Dokumentationspflichten und die erleichterte Beweislast für Geschädigte. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Einblicke in die Auswirkungen auf Unternehmen – von der Vertragsgestaltung über technische Dokumentation bis hin zu Nachweispflichten und präventiven Maßnahmen im Produktentwicklungsprozess.

Darüber hinaus werden der Aufbau wirksamer interner Prozesse und Compliance-Strukturen, die Zusammenarbeit mit relevanten Funktionen sowie Strategien für den Umgang mit Produkthaftungsfällen, einschließlich Litigation, behandelt. Abgerundet wird der Lehrgang durch praxisnahe Fallstudien, Schulungsansätze zur Sensibilisierung im Unternehmen sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmenpläne für die eigene Organisation.

Zielgruppe

  • Unternehmensjuristen und Syndikusrechtsanwälte aus Industrie-, Handels- und Technologieunternehmen 

  • Compliance-Verantwortliche und Legal Counsel mit Fokus Produktsicherheit, Haftung, Qualität 

Lehrgangsinhalte

  • Überblick über die EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853 und deren Einordnung in bestehendes Recht
  • Schnittstellen zu zentralen Regelwerken wie Product Safety Regulation, AI Act und Cyber Resilience Act
  • Neue Haftungsrisiken durch Software, Updates, KI und vernetzte Systeme
  • Erleichterte Beweislast sowie neue Offenlegungs- und Dokumentationspflichten
  • Auswirkungen auf Unternehmen: Vertragsgestaltung, technische Dokumentation und Nachweispflichten
  • Haftungsprävention im Produktentwicklungsprozess und Schnittstellen zu Produktsicherheits- und Datenschutzrecht
  • Aufbau interner Prozesse, Compliance-Strukturen und Zusammenarbeit mit relevanten Funktionen
  • Strategien für den Umgang mit Produkthaftungsfällen
  • Sensibilisierung und Schulung innerhalb des Unternehmens
  • Praxisnahe Fallstudien und Entwicklung konkreter Maßnahmenpläne für die eigene Organisation

Kombinierbarer Lehrgang

Referenten

Bruening_Christine
Christine Brüning
Martin, Dr
Dr. Manuela Martin
Rodler, Kevin_web
Kevin Rodler

Agenda

16. November 2026 | online

09.00 – 09.15 Uhr
Begrüßung & kurze Vorstellung

09.15 – 10.30 Uhr
Einführung & Rechtsrahmen
  • Politischer und wirtschaftlicher Hintergrund
  • Überblick über den neuen Rechtsrahmen
  • Abgrenzung zu bisherigen Regelungen

10.30 – 11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr
Zentrale Neuerungen & Haftungsrisiken
  • Neue Definitionen & erweiterter Anwendungsbereich
  • Produkthaftung bei digitalen Produkten, Updates & KI
  • Beweislastumkehr & Offenlegungspflichten
  • Praxis-Check: Identifikation neuer Risikofelder im eigenen Unternehmen

12.30 Uhr
Ende Tag 1
20. November 2026 | online

09.00 – 09.05 Uhr
Begrüßung & kurze Vorstellung

09.05 – 10.30 Uhr
Unternehmenspraxis & Compliance
  • Vertrags- & Lieferkettenanpassung
  • Dokumentation & Nachweispflichten
  • Schnittstellen zu Produktsicherheits-, Datenschutz- & IT-Recht
  • Gruppenarbeit: Musterklauseln & Compliance-Checklisten

10.30 – 11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr
Workshop & Handlungsempfehlungen
  • Fallbeispiele aus unterschiedlichen Branchen
  • Entwicklung eines individuellen Maßnahmenplans
  • Q\&A-Session und Diskussion offener Punkte
  • Takeaways: "Top-10 Handlungsschritte für Unternehmensjuristen"

12.30 Uhr
Verabschiedung

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