- 13. Auflage bildet 10.603 Empfehlungen aus 686 Unternehmen in Deutschland ab
- CMS erhält die meisten Empfehlungen, es folgen Gleiss Lutz und Freshfields
- Die 100 Top-Anwältinnen und Anwälte verteilen sich auf mehr Kanzleien als zuletzt
Frankfurt am Main,30. September 2025 – „Empfehlung ist die beste Referenz“: Unter diesem Leitspruch erscheint bereits seit 2013 der Kanzleimonitor, der Klassiker unter den Empfehlungswerken für Sozietäten sowie Rechtsanwältinnen und -anwälte. Heute bringt der Herausgeber, das Deutsche Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen (diruj), die 13. Auflage auf den Markt.
„Ein gutes Netzwerk gehört zu den wichtgsten Elementen für den beruflichen Erfolg. Dazu gehört auch, von den Empfehlungen anderer zu profitieren und andere an den selbst gemachten Entdeckungen teilhaben zu lassen“, sagt Dr. Michael Henning, Geschäftsführer des diruj und Herausgeber der Studie.
„Mit dem bewährten Prinzip, dass ausschließlich Unternehmensjuristinnen und Unternehmensjuristen ihre wertvollen Erfahrungen mit Sozietäten weitergeben, steht der Kanzleimonitor für Verlässlichkeit. Die Empfehlungen stärken zudem das Vertrauen in die Kanzleien und erweitern damit das Netzwerk jedes einzelnen.“, so Henning weiter.
Abgebildet sind im Kanzleimonitor 2025/2026 10.603 Empfehlungen aus 686 Unternehmen in der Bundesrepublik abgebildet. Die Teilnehmenden verteilen sich auf 28 Branchen und decken vom DAX-Konzern bis zum Familienbetrieb alle Größenordnungen ab. Die Bewertungen erfolgen in 31 Rechtsgebieten. Die drei wichtigsten Rechtsgebiete sind das Arbeitsrecht, das Gesellschaftsrecht sowie M&A. Auf den Plätzen vier und fünf folgen beinahe gleichauf das Datenschutzrecht und das Kartellrecht. Im Ranking etabliert hat sich der Bereich Compliance, der in den Vorjahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und nun den im Vorjahr erreichten sechsten Platz bestätigt.
Gesamtauswertung: CMS bleibt vorne
Bei der Gesamtauswertung über alle Rechtsgebiete hinweg bestätigt CMS mit 405 Empfehlungen die Spitzenposition. Zweiter bleibt Gleiss Lutz mit 338 Empfehlungen. Den dritten Platz verteidigt Freshfields mit 272 Empfehungen. Vierter bleibt Noerr, dahinter tauschen Hogan Lovells (neuer Fünfter) und KPMG Law (jetzt Rang sechs) die Plätze. Hinter Linklaters auf Rang sechs macht Heuking ein paar Plätze gut und sichert sich den siebten Platz. Die Top-Ten vervollständigen TaylorWessing und Oppenhoff. Bei den Top-100-Wirtschaftsanwältinnen und -anwälten stellt wie im Vorjahr KPMG Law mit neun Vertreterinnen und Vertretern die Kanzlei mit den meisten Einzelnennungen. Jeweils fünf erreichen Gleiss Lutz, CMS und Linklaters. Vier Einzelanwälte und -anwältinnen bringen Loschelder, Noerr sowie SZA Schilling, Zutt & Anschütz ins Ziel.
Blick auf einzelne Rechtsgebiete
Im wichtigsten Rechtsgebiet – dem Arbeitsrecht – gelingt CMS nach Rang drei im Vorjahr in der Ausgabe 2025/2026 der Sprung an die Spitze. Nur knapp dahinter folgt Kliemt Arbeitsrecht, Vorjahressieger Gleiss Lutz landet auf Platz drei. Laut Kanzleimonitor zweitwichtigstes Rechtsgebiet ist das Gesellschaftsrecht. Hier gelingt CMS die Wiederholung des ersten Platzes, Zweiter bleibt Gleiss Lutz. Die beiden vorderen Plätze haben einen deutlichen Vorsprung, dahinter geht es dann deutlich enger zu: KPMG Law steht hauchdünn vor Noerr, Heuking, Freshfields und Görg.
Auch im Bereich Merger & Acquisition liegt CMS ganz vorne. Gleiss Lutz macht hier Plätze gut und erreicht den zweiten Rang, KPMG Law verteidigt den letzten Podestplatz vor Hengeler Mueller, Noerr und Linklaters.
Das Datenschutzrecht ist seit Jahren die Domäne von Osborne Clark, auf den zweiten Platz kommt TaylorWessing. Rang drei teilen sich in diesem Jahr DPL Drewes Privacy Law und GvW Graf von Westphalen, knapp vor Oppenhoff und Schürmann Rosenthal Dreyer.
Im Kartellrecht setzt ebenfalls seit einigen Jahren Gleiss Lutz die Maßstäbe, Commeo kann den im letzten Jahr eroberten zweiten Platz verteidigen, neu auf dem Podest landet in diesem Jahr Baker McKenzie. Der Vorsprung vor CMS, Freshfields und Noerr ist knapp.
Im Aktien- und Konzernrecht hat Freshfields die Nase vorne, dicht gefolgt von Gleiss Lutz, Dritter ist Hengeler Mueller, knapp vor Linklaters.
Im Bereich Gewerblicher Rechtschutz teilen sich SKW Schwarz und CMS Platz eins, knapp dahinter sichert sich Harmsen Utescher Platz drei.
Im Vertragsrecht schafft Oppenhoff hinter Leader CMS den zweiten Platz, dahinter kann Addleshaw Goddard zu Bird & Bird aufschließen.
Im Segment Finanzierung sichert sich Freshfields neuerlich den Spitzenplatz, gefolgt von Linklaters, Clifford Chance und Latham & Watkins.
Im Strafrecht haben sich über die Jahre Roxin auf Platz eins und Feigen Graf auf dem zweiten Platz vom Rest des Feldes abgesetzt. Dritter ist hier VBB Rechtsanwälte, Rang vier teilen sich FS-PP Berlin und Gazeas Nepomuck.
Das Kapitalmarktrecht sichert sich erneut Freshfields, dahinter tauschen in der Ausgabe 2025/2026 Hengeler Mueller und Linklaters die Plätze. Mit einem gewissen Abstand folgen hier A&O Shearman, Hogan Lovells und Milbank.
In einigen Rechtsgebieten mit etwas geringerer Bedeutung dominieren einige stark spezialisierte Sozietäten das Feld. Das gilt im Energiewirtschaftsrecht, wo bbh Büttner Held einen großen Vorsprung hat, ebenso im Öffentlichen Recht, wo envitec.law seit langem vorne steht oder im Immobilien- und Baurecht, wo regelmäßig Kapellmann Rechtsanwälte auf Rang eins und GKS Stockmann auf Rang zwei einlaufen.
Die vollständigen Listen zu allen 31 Rechtsgebieten können dem Kanzleimonitor 2025/2026 entnommen werden. An dieser Stelle erfolgte nur eine Auswahl.
Die Studie Kanzleimonitor 2025/2026 ist in der Printversion zum Preis von 289 Euro (netto) oder 155 Euro (netto) als PDF-Version erhältlich. Pressevertreter erhalten auf Anfrage ein Ansichtsexemplar (PDF).
Die Studie kurz und knapp:
Seitenzahl: 264
Auflage (digital/print): 15.000
Datenerhebung: jährlich, März bis Juli
Erscheinungsweise: jährlich, erstmals 2013
Pressekontakt Kanzleimonitor:
Deutsches Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen GmbH
Westendstraße 28
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069/2475463-0
E-Mail: info@diruj.de
Geschäftsführung: Dr. Michael Henning, Nina C. Wagner
