Der aktuelle Kanzleimonitor 2020/2021 liegt vor Corona hin oder her: Top Kanzleien werden immer empfohlen

Pressemitteilung

diruj Deutsches Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen:

Der aktuelle Kanzleimonitor 2020/2021 liegt vor
Corona hin oder her: Top Kanzleien werden immer empfohlen

Frankfurt am Main, 26. Oktober 2020  – Der neue Kanzleimonitor 2020/2021 des Deutschen Instituts für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen GmbH (kurz diruj) ist am 26. Oktober 2020 erschienen. Seit 2013 listet die jährliche Studie die von Unternehmensjuristen empfohlenen Rechtsanwaltskanzleien und Anwälte auf und erstellt Rankings der meistempfohlenen Kanzleien und Anwälte insgesamt sowie in 32 Rechtsgebieten. Die Studie basiert auf der Befragung von über 900 Rechtsabteilungen, die 5.600 Empfehlungen abgaben.

In der Gesamtauswertung führen 2020/2021 weiter die Full-Service-Kanzleien das Ranking an. CMS Deutschland hat 2020/2021 erneut die meisten Empfehlungen erhalten. Auch in der Angebotsbreite bekommt CMS Deutschland Lob und den ersten Platz, dicht folgt die Kanzlei Noerr. CMS Deutschland hat dreizehnmal eine Top-3-Platzierung über alle Rechtsgebiete. Baker & McKenzie, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller stehen hier an zweiter Stelle.

 

Anwälte von Hengeler Mueller und Oppenhoff hoch im Kurs

Die Liste der „Top-100-Anwälte“ wird von Dr. Marc Hilber von der Kanzlei Oppenhoff angeführt. Es folgen auf den weiteren Plätzen Prof. Dr. Christoph H. Seibt von Fresfields Bruckhaus Deringer, Prof. Dr. Thomas Klindt von Noerr sowie Dr. Axel von Walter von Beiten Burkhardt teilen sich Bronze. In die Liste der Top 5 Anwälte schafften es auch Dr. David Jahn von klinkert.rechtsanwälte, der zusammen mit Dr. Jürgen Johannes Witte von Hogan Lovells jeweils 14 Empfehlungen erhielt.

 

Ergebnisse nach Rechtsgebieten

Unternehmensjuristen haben besonders in den Bereichen Gesellschaftsrecht, M&A sowie Arbeitsrecht ihre Empfehlungen geäußert. Die großen Kanzleien CMS Deutschland, Hengeler Mueller führen jeweils im Bereich Gesellschaftsrecht und im Bereich M&A. Beim Arbeitsrecht gehen die Top-Platzierungen an CMS Deutschland, Luther und Gleiss Lutz.

Die Kanzlei Osborne Clarke punktet stark in den Fachgebieten Datenschutzrecht und im Bereich IT. Taylor Wessing behauptet seine Position im Bereich Datenschutz mit einem Platz 2. Roxin Rechtsanwälte führt deutlich in der Kategorie Strafrecht. Baker McKenzie gewinnt in der Kategorie Compliance. Im Bereich Patentrecht teilen sich gleich drei Kanzleien den ersten Platz: Bird & Bird, BRP Renaud und Partner sowie Maikowski & Ninnemann.

In weiteren Rechtsgebieten wie Arzneimittel- und Pharmarecht ist NOVACOS vorne. Bei Bankrecht führen Thümmel Schütze und Partner vor GRA Rechtsanwaltsgesellschaft und Noerr im Ranking. Bei Steuerrecht ist Flick Gocke Schaumburg auf Platz 1. Qivive ist Gewinner im Bereich Europarecht und Internationales Recht. Im Bereich Immobilien- und Baurecht führen Kapellmann Rechtsanwälte. BHH Becker Büttner Held und Clifford Chance haben die meisten Empfehlungen im Bereich Energie- und Wirtschaftsrecht. CMS Deutschland ist in der Sparte Insolvenzverwaltung auf Platz 1. Im Bereich Medienrecht belegt Beiten Burkhardt den ersten Platz. Im Bereich öffentliches Recht ist die Kanzlei Graf von Westphalen vorne. HÄRTING Rechtsanwälte ist im Bereich Presserecht am stärksten. Noerr führt das Ranking der Kategorie Produkthaftung. Die meisten Empfehlungen für Umweltrecht gehen an Pauly Rechtsanwälte. Der erste Platz für Transport- und Logistikrecht geht an Arnecke Sibeth Dabelstein. In der Kategorie Versicherungsrecht gewinnt BLD Bach Langheid Dallmayr.

 

Das Jahr 2020 ist geprägt von schwierigen Rahmenbedingungen

Das Jahr 2020 allerdings ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmejahr. Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat die meisten der für die Studie Befragten ins Homeoffice getrieben. Viele sahen sich außerstande, ihre Empfehlungen im gewünschten Zeitraum abzugeben. Trotzdem konnte die Zahl der bis zum vorgezogenen Redaktionsschluss eingetroffenen Empfehlungen nahezu an die der Vorjahre heranreichen. Die Studienergebnisse werden in drei Kapiteln präsentiert: demografische Ergebnisse, Gesamtauswertung der Empfehlungen sowie die Auswertung der Rechtsgebiete.

 

Kanzleimonitor 2020/2021: 5.610 Empfehlungen für mehr als 800 Kanzleien in 32 Rechtsgebieten

Die Studie Kanzleimonitor 2020/2021 untersucht auf empirischer Basis seit dem Jahr 2013 das Mandatierungsverhalten in den Rechtsabteilungen. Befragt wurden rund 1.500 Rechtsabteilungen in Deutschland. Insgesamt gaben über 900 Unternehmensrechtsabteilungen  – zwischen Ende Januar und Juni2020 – 5.610 Empfehlungen für  Kanzleien in 32 verschiedenen Rechtsgebieten ab.

Herausgeber des Kanzleimonitors 2020/2021 ist diruj, das Deutsche Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen. Die Studie Kanzleimonitor 2020/2021 ist zum Preis von 199 Euro (exkl. 7% MwSt.) in der Printversion oder 99 Euro (exkl. 7% MwSt.) in digitaler Version unter www.diruj/Kanzleimonitor erhältlich. Für registrierte Mitglieder ist die Studie kostenfrei erhältlich.

 

Die Studie kurz und knapp:
Zahl der Seiten: 280
Auflage: 15.000
Datenerhebung: jährlich, von Januar bis Juni
Herausgeber: diruj Deutsches Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen GmbH
Erscheinen: jährlich, seit 2013
Preis: Print: 199 Euro + MwSt., digital: 99 Euro + MwSt.
Webseiten: www.diruj.de, „Studien/Forschung“/”Kanzleimonitor“ oder direkt unter www.kanzleimonitor.de

Titelbild “Kanzleimonitor 2020/2021” zum Abdruck frei.
Belegexemplare erwünscht.

KANZLEIMONITOR 2020/2021

• CMS Deutschland kann seine Spitzenposition mit der höchsten Empfehlungsanzahl erneut behaupten
• Hengeler Mueller und Gleiss Lutz sind die ärgsten Verfolger auf den Plätzen 2 und 3
• Noerr und Baker & McKenzie rücken weiter nach vorn, Luther schafft den Sprung unter die zehn meistempfohlenen Sozietäten
• Nach einem Jahr Pause gelingt Linklaters der Wiedereinstieg in die Top 10
• Bei den „Top-100-Anwälten“ verzeichnen Hengeler Mueller und Oppenhoff die meisten Top-Anwälte

Das Deutsche Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen (diruj) ist führender Anbieter von Fachpublikation, Fortbildungen und Kongressen für Unternehmensjuristen. Dazu gehören seit 2011 das Magazin unternehmensjurist, der Kanzleimonitor, das Legal Technology Journal, Studien wie die von CLI Corporate Legal Insights herausgegebenen Studien, Veranstaltungen wie der Unternehmensjuristen-Kongress und Zertifikatslehrgänge wie der Digital General Counsel. Ein Fachbeirat aus herausragenden Branchenexperten aus der Praxis sichert die hohen fachlichen Qualitätsansprüche der Branchen-Institution. diruj ist ein Unternehmen der dfv Mediengruppe und sitzt in Frankfurt am Main. www.diruj.de

 

Die dfv Mediengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Mit ihren Töchtern und Beteiligungen publiziert sie über 100 Fachzeitschriften, die ihre Leser im Beruf und ihrem Geschäft erfolgreicher machen. Viele der Titel sind Marktführer in wichtigen Wirtschaftsbereichen. Das Portfolio wird von über 100 digitalen Angeboten sowie 400 aktuellen Fachbuchtiteln ergänzt. Über 150 kommerzielle Veranstaltungen, wie Kongresse und Messen, bieten neben Informationen auch die Gelegenheit zu intensivem Netzwerken. Die dfv Mediengruppe beschäftigt mehr als 950 Mitarbeiter im In- und Ausland und erzielte 2018 einen Umsatz von 143,8 Millionen Euro.

Pressekontakt:

Pressekontakt zum Thema Kanzleimonitor:

Deutsches Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen GmbH

Friedrichstraße 4  •  60323 Frankfurt am Main

Dr. Michael Henning   
Geschäftsführer
michael.henning@diruj.de

 

Prof. Dr. Peter Körner
Projektleitung
peter.koerner@diruj.de

 

Pressestelle:

Telefon:  +49 69 247 5463-57
Telefax:  +49 69 247 5463-65
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E-Mail: presse@diruj.de
Web: www.diruj.de

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