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Betriebsbedingte Kündigungen müssen erst Leihkräfte treffen

Ein Unternehmen kann festangestellten Mitarbeiter nicht betriebsbedingt kündigen, wenn es zugleich fortlaufend Leiharbeitnehmer beschäftigt. Letztere gelten in diesem Fall nicht als so genannte „Vertretungsreserve“ und müssen zuerst freigesetzt werden. Das hat das Landesarbeitsgerichts (LAG) Köln in zwei Urteilen entschieden (Az. 5 Sa 14/20; 5 Sa 295/20).

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Unfallentschädigung steht nur dem Leasingnehmer zu

Entschädigungszahlungen, die eine Leasingfirma wegen eines Unfalls mit dem von ihr zur Nutzung überlassenen Fahrzeug von der gegnerischen Versicherung erhält, sind an den Leasingnehmer weiterzureichen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Fall (Az.: VIII ZR 48/18). Der Betrag kann nach Vertragende aber auch verrechnet werden.

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Unentschuldigtes Fehlen rechtfertigt keine fristlose Kündigung

Wer der Arbeit eigenmächtig fern bleibt, muss mit Sanktionen rechnen. Der Arbeitgeber hat jedoch stets zunächst das mildeste Mittel zu wählen. Bevor er fristlos kündigen kann, muss er abmahnen – ganz gleich, wie lange das Arbeitsverhältnis bestand. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein mit einem Urteil klargestellt. (Az.: 1 Sa 72/20).

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Changemanagement

Digitalisierung, Energiewende, E-Mobilität – die Wirtschaft steht vor massiven Umbrüchen. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklungen beschleunigt. In der Mitte des Sturms: Die Rechtsabteilungen. Sie begleiten Changeprozesse und klären den juristischen Rahmen. Zugleich