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Arbeitgeber darf nicht allgemein nach Vorstrafen fragen

Der Arbeitgeber hat im Vorstellungsgespräch kein allgemeines Fragerecht nach Vorstrafen und Ermittlungsverfahren. Der Bewerber muss nur zu solchen Vorgängen Auskunft geben, die für den zu besetzenden Arbeitsplatz relevant sein könnten. Das hat das Arbeitsgericht Bonn entschieden (Az.: 5 Ca 83/20) und gab damit der Klage eines Auszubildenden statt.

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Corona und Schwangere

Die Wissenschaft liefert bisher keinen Hinweis, dass Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Insoweit besteht für sie kein generelles Beschäftigungsverbot. Gleichwohl ist ihr Arbeitsplatz – wie bei jeder werdenden Mutter – vom Arbeitgeber im Rahmen einer „Gefährdungsbeurteilung“ individuell zu bewerten.